Zauberland in Loßburg – ein märchenhaftes Kinderparadies

Ich bin wieder einmal in meiner Heimat und möchte euch noch ein tolles Ausflugsziel vorstellen. In meinen zwei Artikeln Den echten Schwarzwald erleben – Lotharpfad bei Freudenstadt und Eine Liebeserklärung an den Schwarzwald und eine Erfrischung an der Erzgrube konntet ihr bereits einen kleinen Einblick gewinnen, was es hier alles mit Kindern zu erleben gibt. Heute geht es ins Zauberland nach Loßburg, etwa 7 km von Freudenstadt entfernt.

Das Zauberland  ist ein Gelände rund um den Kinzigursprung mit mehreren Erlebnis- und Wanderpfaden, das Besucher aus ganz Deutschland anzieht und auch wir wollen heute das neugestaltete Zauberland erkunden.

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Gleich neben dem Parkplatz gibt es die ersten Infos zur Umgebung.
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Der Infostand des Zauberlandes mit Wasserlauf

Parken kann man direkt vor dem Loßburger Freibad, dann sind es nur wenige Meter bis zum Info-Pavillon des Zauberlandes. Am Infostand angekommen, orientieren wir uns erst einmal, was neu ist und nehmen den etwa 2 km langen Rundweg. Am Anfang laufen wir an einem kleinen Bach entlang, der bei warmen Wetter zum Plantschen einlädt. Meine Tochter will sich sofort ihre Schuhe ausziehen und durch das Wasser stapfen. Ein paar Meter weiter sehen wir eine große Rutsche, die natürlich sofort erkundet werden will. Ich genieße derweil den herrlichen Duft der verschiedenen Pflanzen und Bäume, während die Kinder toben.

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Na, eine Erfrischung gefällig?

Weiter den Weg entlang geht es vorbei an drei Wasserpumpen, die für nassen Spaß bei Groß und Klein sorgen. Anschließend überqueren wir eine kleine Brücke, unter der die Kinzig fließt und in den Wald hinein Richtung Kinzigsee, vorbei an moosbedeckten Steinen und Heidelbeersträuchern, wo uns Märchen von „Tante Tanne“ und „Fledermaus Fritz“ erwarten.

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Kinzigsee

Am Kinzigsee kann man sich im „Lieblings Café“ bei Kaffee und Kuchen eine Pause gönnen, während die Kinder die Fische, Libellen und Enten bestaunen und in der aus Ästen und Stöcken gebauten Hütte spielen. Das Café ist mittwochs bis sonntags ab 11 Uhr geöffnet.

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Hier kann man mit leckeren Kuchen, Flammkuchen und anderen Köstlichkeiten den Hunger stillen.
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Aus dieser Hütte waren die Kinder nicht mehr rauszubekommen 🙂

Etwas oberhalb des Sees kann man sehen, wo die Kinzig entspringt und geht man etwas weiter, findet man einen Niederseilgarten, wo sich Groß und Klein austoben können.

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Hier entspringt die Kinzig.
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Der Kinziggeist bewacht sein Territorium. 🙂
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Eine wackelige Angelegenheit die nicht nur die Kleinen begeistert.

Nachdem wir alle Stationen des Niederseilgartens geschafft haben, gingen wir zurück den einmal Rundweg zurück zum Auto. Hier geht es dann noch vorbei an einer Ruheinsel bevor wir wieder am Info-Pavillon ankommen. Hier können die Kinder noch einmal ausgiebig plantschen. Unterhalb des Pavillons gibt es außerdem den Gehölzpfad, wo man ganz nach dem Motte „Der Wald als Klassenzimmer“, die heimische Flora kennenlernt. Die Kinder können hier verschiedene Bäume und Sträucher bestaunen und die Unterschiede kennenlernen.

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Hier kann man die Stille des Waldes genießen.

Der Eintritt ins Zauberland ist kostenlos.

Weiter Infos findet ihr hier: http://www.lossburg.de/de/ferienland/zauberland/

Eine Liebeserklärung an den Schwarzwald und eine Erfrischung an der Erzgrube

Kennt ihr das auch, ihr lebt eine Zeitlang an einem Ort und euch ist nicht bewusst, welche Schönheit diesen Ort umgibt? Ihr nehmt alles für selbstverständlich und nehmt nicht die Kleinigkeiten und Sehenswürdigkeiten wahr, wegen derer so viele Urlauber tagtäglich kommen? So geht es mir immer wieder, wenn ich im Schwarzwald bin, dem Ort, wo ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe. Jedes Mal wenn ich von der Autobahn herunterfahre und die Straße immer weiter hinauf Richtung Freudenstadt nehme, überkommt mich ein Gefühl der absoluten Ruhe und des Friedens. Hier oben ist die Luft einfach anders, es weht immer ein frischer Wind und jede Lichtung ruft Erinnerungen hervor. Dieses Gefühl ist seit ich eigene Kinder habe noch stärker geworden, da ich heute noch einmal alles mit Kinderaugen sehe und durchlebe.

Und so ist es auch diese Woche gewesen – wenn bei uns Zuhause die Hitze unerträglich wird, fliehen wir zu Oma und Opa in den Schwarzwald und genießen angenehmere Temperaturen. Wir erkunden alte und neue Spielplätze, spazieren auf bekannten Pfaden im Wald und genießen den Ausblick auf die tief dunkelgrünen Baumwipfel von unserer Terrasse aus. Ach!

Heute Nachmittag sind wir an die Erzgrube bei Seewald gefahren. Hier lässt es sich herrlich spazieren, Rad fahren, wandern und den Duft des Waldes genießen. Wir sind einmal um den kleinen See (der See ist in zwei Teile geteilt) spaziert und haben zum Schluss die Picknickdecken ausgepackt und gebadet. Obwohl es Wochenende ist, war nicht viel los, so dass wir noch ein schattiges Plätzchen gefunden haben. Unsere Zwerge haben wir kaum mehr aus dem Wasser, das zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich warm war, bekommen. Der Einstieg ist außerdem sehr flach, so dass auch kleine Kinder stehen können. Zu guter Letzt sind wir auf dem wunderschönen Wasserspielplatz gegangen, der am Rande des Sees liegt. Und so ging ein wunderbarer Tag zu Ende.

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Den echten Schwarzwald erleben – Lotharpfad bei Freudenstadt

Bei einem Besuch meiner alten Heimat sind wir zum Lotharpfad gefahren. Der Lotharpfad wurde 2003 eröffnet, nachdem der Orkan Lothar im Jahr 1999 eine Fläche von 40 000 m² kahl fegte. Seitdem kann man auf dem 1 km langen Lehr- und Erlebnispfad beobachten, wie der Wald wieder zurückkehrt. Unserem Mäuschen machte es einen Riesenspaß alles zu erkunden.

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Es gibt mehrere Treppen und Leitern zu besteigen, deshalb ist der Pfad für Kinderwägen ungeeignet. Meinen kleinen Mann trage ich bei solchen Ausflügen immer in einer Trage, so bin ich einfach flexibler. Der Eintritt ist übrigens kostenlos. Ich kann den Pfad wärmstens empfehlen.

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Wem 1 Kilometer zu wenig ist, der kann auch den Panoramarundweg nehmen. Dieser führt um den Lotharpfad herum und bietet mehrer Aussichtspunkte. Bei guter Sicht kann man bis nach Straßburg sehen.