Mystisches Estland Teil 2 – Lahemaa Nationalpark

Vihula Manor

Nachdem wir die Hauptstadt Estlands zu Fuß und per Rad erkundet haben, haben wir uns auf den Weg Richtung Westen gemacht. Etwa 80 km von Tallinn entfernt findet man den Lahemaa Nationalpark. Hier haben wir die wunderschöne Unterkunft Vihula Manor gebucht, einen restaurierten deutschbaltischen Herrensitz aus dem 16. Jahrhundert mit mehreren Gutshäusern, einer Mühle, einer Ökofarm, einem Spielplatz und Spa. Von dort aus war es nur ein Katzensprung zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Nationalparks.

Vihula Manor2
Das Gelände des Vihula Manor
Findlinge Käsmu
Findlinge bei Käsmu

Charakteristisch für Lahemaa sind Findlinge, riesige Steine, die überall an der Küste zu finden sind. Im kleinen Örtchen Käsmu beispielsweise beginnen mehrere Wanderwege, die an den Steinen vorbeiführen.

Vosu Strand

Das Dorf Võsu mit seinem wunderschönen feinen 1,5km langen Sandstrand, eins ein Erholungsort des russischen Adels, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel der Esten. Das seichte Wasser ist warm und ideal für Kinder. Der umliegende Wald bietet außerdem genug Schatten für alle, denn die Sonne kann auch hier im Norden sehr stark sein.

Altja Wanderweg

Vom Fischerdorf Altja führt ein herrlicher Wanderweg entlang des Strandes und zurück durch den Wald. Hier kann man gleich am Ortseingang links parken und geradeaus Richtung Strand laufen, dann kommt man direkt auf den Wanderweg. Auch hier waren wir alleine unterwegs und konnten die absoulte Stille genießen.

Altja Strand 5
Wandern entlang der Ostsee
Wanderweg Altja
Wanderweg in Altja
Altja
Das Fischerdorf Altja – wie aus einem Bilderbuch

Nach unserer Wanderung sind wir im Altja Kõrts eingekehrt, einem sehr leckeren urigen Restaurant gegenüber des Parkplatzes am Ortseingang.  Hier kann man den Tag schön ausklingen lassen.

 

Den echten Schwarzwald erleben – Lotharpfad bei Freudenstadt

Bei einem Besuch meiner alten Heimat sind wir zum Lotharpfad gefahren. Der Lotharpfad wurde 2003 eröffnet, nachdem der Orkan Lothar im Jahr 1999 eine Fläche von 40 000 m² kahl fegte. Seitdem kann man auf dem 1 km langen Lehr- und Erlebnispfad beobachten, wie der Wald wieder zurückkehrt. Unserem Mäuschen machte es einen Riesenspaß alles zu erkunden.

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Es gibt mehrere Treppen und Leitern zu besteigen, deshalb ist der Pfad für Kinderwägen ungeeignet. Meinen kleinen Mann trage ich bei solchen Ausflügen immer in einer Trage, so bin ich einfach flexibler. Der Eintritt ist übrigens kostenlos. Ich kann den Pfad wärmstens empfehlen.

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Wem 1 Kilometer zu wenig ist, der kann auch den Panoramarundweg nehmen. Dieser führt um den Lotharpfad herum und bietet mehrer Aussichtspunkte. Bei guter Sicht kann man bis nach Straßburg sehen.