Eine Liebeserklärung an den Schwarzwald und eine Erfrischung an der Erzgrube

Kennt ihr das auch, ihr lebt eine Zeitlang an einem Ort und euch ist nicht bewusst, welche Schönheit diesen Ort umgibt? Ihr nehmt alles für selbstverständlich und nehmt nicht die Kleinigkeiten und Sehenswürdigkeiten wahr, wegen derer so viele Urlauber tagtäglich kommen? So geht es mir immer wieder, wenn ich im Schwarzwald bin, dem Ort, wo ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe. Jedes Mal wenn ich von der Autobahn herunterfahre und die Straße immer weiter hinauf Richtung Freudenstadt nehme, überkommt mich ein Gefühl der absoluten Ruhe und des Friedens. Hier oben ist die Luft einfach anders, es weht immer ein frischer Wind und jede Lichtung ruft Erinnerungen hervor. Dieses Gefühl ist seit ich eigene Kinder habe noch stärker geworden, da ich heute noch einmal alles mit Kinderaugen sehe und durchlebe.

Und so ist es auch diese Woche gewesen – wenn bei uns Zuhause die Hitze unerträglich wird, fliehen wir zu Oma und Opa in den Schwarzwald und genießen angenehmere Temperaturen. Wir erkunden alte und neue Spielplätze, spazieren auf bekannten Pfaden im Wald und genießen den Ausblick auf die tief dunkelgrünen Baumwipfel von unserer Terrasse aus. Ach!

Heute Nachmittag sind wir an die Erzgrube bei Seewald gefahren. Hier lässt es sich herrlich spazieren, Rad fahren, wandern und den Duft des Waldes genießen. Wir sind einmal um den kleinen See (der See ist in zwei Teile geteilt) spaziert und haben zum Schluss die Picknickdecken ausgepackt und gebadet. Obwohl es Wochenende ist, war nicht viel los, so dass wir noch ein schattiges Plätzchen gefunden haben. Unsere Zwerge haben wir kaum mehr aus dem Wasser, das zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich warm war, bekommen. Der Einstieg ist außerdem sehr flach, so dass auch kleine Kinder stehen können. Zu guter Letzt sind wir auf dem wunderschönen Wasserspielplatz gegangen, der am Rande des Sees liegt. Und so ging ein wunderbarer Tag zu Ende.

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Öhringen – familienfreundlicher geht es kaum!

Letztes Wochenende sind wir spontan nach Öhringen gefahren und haben dort einen wunderschönen Nachmittag verbracht. Den meisten von euch wird der Ort aufgrund der Landesgartenschau 2016 ein Begriff sein. Öhringen hat für Familien eine Menge zu bieten und ich kann euch nur den Rat geben, euch das Städtchen einmal anzuschauen.

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Die schöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern
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Ein perfekter Weg für kleine Kinderfüße und Laufräder

Beim Spaziergang durch den wunderschön angelegten Hofgarten lässt es sich herrlich die Ruhe genießen. Ja, tatsächlich ist dort wenig los und man kann die Kinder querbeet durch den Park springen lassen. Unsere Prinzessin konnte sich an den vielen Erdbeeren, die dort überall wachsen, nicht satt essen.

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Im Frühsommer wachsen überall diese kleinen leckeren Beeren.

Der Hofgarten bietet außerdem mehrere schöne Spielplätze, unter anderem einen Wasserspielplatz, der unser Favorit war. Ein Highlight ist außerdem ein Wasserlauf, der 500m entlang der Stadtmauer fließt und am Wasserspielplatz in der Ohrn mündet.

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Der Hofgarten mit Blick auf die Altstadt
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Der Park hat mehrere schöne schattige Spielplätze

Am Ende des Hofgartens gibt es ein Tiergehege mit Kängurus, Alpakas, Ponys, Ziegen, Esel und verschiedenen Vögeln. Das Gehege ist bis 17 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei!

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Auch unser kleiner Mann möchte einen Blick auf das Pony werfen 🙂

Die Altstadt ist von einer schonen Stadtmauer umgeben und läd zum Schlendern ein. Parken kann man samstags ab 12 Uhr und sonntags ganztags kostenfrei direkt in der Altstadt. Von dort sind es nur wenige Schritte zum Spielplatz und dem Hofgarten.

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Hier am wunderschönen Schloss ist ein von mehreren Eingängen zum Hofgarten.

Alles in allem ist Öhringen ein abwechslungsreiches Ausflugsziel und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort.

 

Den echten Schwarzwald erleben – Lotharpfad bei Freudenstadt

Bei einem Besuch meiner alten Heimat sind wir zum Lotharpfad gefahren. Der Lotharpfad wurde 2003 eröffnet, nachdem der Orkan Lothar im Jahr 1999 eine Fläche von 40 000 m² kahl fegte. Seitdem kann man auf dem 1 km langen Lehr- und Erlebnispfad beobachten, wie der Wald wieder zurückkehrt. Unserem Mäuschen machte es einen Riesenspaß alles zu erkunden.

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Es gibt mehrere Treppen und Leitern zu besteigen, deshalb ist der Pfad für Kinderwägen ungeeignet. Meinen kleinen Mann trage ich bei solchen Ausflügen immer in einer Trage, so bin ich einfach flexibler. Der Eintritt ist übrigens kostenlos. Ich kann den Pfad wärmstens empfehlen.

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Wem 1 Kilometer zu wenig ist, der kann auch den Panoramarundweg nehmen. Dieser führt um den Lotharpfad herum und bietet mehrer Aussichtspunkte. Bei guter Sicht kann man bis nach Straßburg sehen.

Tiere füttern und Schwäbische Eisenbahn fahren – Minidorf in Schömberg

Zusammen mit Opa sind wir auf die Schwäbische Alb zum Miniaturdorf gefahren. Schon am Parkplatz wurden wir von Ponys begrüßt, die neugierig an unseren Taschen schnupperten. Neben den freilaufenden Ponys gibt es ein Gehege mit Ziegen, Lamas, Schafen, Emus, Pfauen, Graupapageien, Wellensittichen und Nymphensittichen, die man füttern kann. Unsere Tochter war begeistert, zumal die Tiere aus der Hand fressen und sich noch nebenbei streicheln lassen.

Gleich gegenüber des Geheges befindet sich das Minidorf mit Originalbauten deutscher Fachwerkhäuser in Miniaturausführung. Außerdem bietet es mehrere Fahrgeschäfte wie eine Eisenbahn, ein Karussell, Autoscooter und eine Pferderennbahn. Der Eintritt ist kostenlos, lediglich die einzelnen Fahrgeschäfte muss man bezahlen (Preis Karussell 1€). Gleich unterhalb des Minidorfs gibt es einen Stausee, in dem man baden kann. Bei heißem Wetter also die Badehose nicht vergessen!

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