Endlich schaffe ich es mal wieder einen Beitrag zu schreiben, nachdem ich die letzten Wochen ziemlich beschäftigt war. Nach unserem Urlaub in Andalusien (ich hoffe, dass ich über die Feiertage noch dazu komme, über ihn zu berichten, denn es war großartig!) hatte ich ziemlich viel um die Ohren; unter anderem habe ich meine Schwester mit ihrem kleinen Unternehmen Windelzauberland unterstützt, was sehr zeitintensiv war. Aber heute waren wir in Abstatt und die Kinder waren so begeistert, dass ich euch sofort davon berichten muss.
Der Bürgepark in Abstatt ist in etwa 5 Hektar groß und ist in mehrere Teile aufgeteilt. Es gibt einen Spielbereich für große Kinder und einen für Kleinkinder. Außerdem ein Kneipbecken, einen Wasserspielplatz, eine von Wasser umgebene Bühne, eine Boulebahn und und und. Außerdem das Highlight für unsere Prinzessin – die bemalten Katzen, die auf dem ganzen Gelände zu finden sind.
Große Rutsche mit Klettergerüst für große Kinder.Kleinkindbereich mit Rutsche, Schaukeln, Wippen….Sandelplatz mit Kletterschiff.
Das Kneipbecken – im Sommer bestimmt eine herrliche Erfrischung!
Bunte Katzen überall wo man hinschaut.Die BühneRechts der Wasserspielplatz und geradeaus die Eisdiele. Wir kommen im Sommer auf jeden Fall wieder hierher!
Meine Liebe zum Schwarzwald kennt ihr ja bereits aus meinen Beiträgen über das Zauberland, die Erzgrube und den Lotharpfad – die Gegend rund um Freudenstadt ist einfach perfekt für einen Familienausflug und heute möchte ich euch mit dem Kurbähnle in Freudenstadt bekannt machen.
Obwohl ich seit 30 Jahren immer wieder nach Freudenstadt komme (und davon fast 15 Jahre hier gelebt habe), muss ich gestehen, bin ich noch nie mit dem Kurbähnle gefahren. Warum denn auch, ist doch nur was für Touris! So dachte ich immer und so denkt man wahrscheinlich oft, wenn man an einem touristischen Ort wohnt. Das Nahe ist für einen uninteressant und uns zieht es immer nur in die Ferne.
Gleich geht es los. Hier auf dem unteren Markplatz ist die Haltestelle des Kurbähnle.
Anfang dieser Woche, als wir wieder einmal in Freudenstadt waren, wollte ich es unbedingt einmal ausprobieren. Wir schauen uns also den Fahrplan an und da das Kurbähnle vor unserer Nase weggefahren ist und wir noch rund 50 Minuten Zeit haben, setzen wir uns in das Eiscafe, gleich gegenüber vom Spielplatz, und warten bei einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen, bis das Kurbähnle zurückkommt.
Und schon tuckern wir los, vorbei am Spielplatz auf dem Marktplatz.
Die Haltestelle des Kurbähnle ist auf dem unteren Marktplatz direkt neben dem Spielplatz vor der Evangelischen Kirche. Als das Kurbähnle kommt, können es die Kinder kaum erwarten einzusteigen. Nachdem wir unsere Tickets gekauft haben, tuckern wir los Richtung Kienberg. Die Fahrt dauert in etwa 20 Minuten und der Fahrer erzählt uns ein bisschen über die Geschichte Freudenstadts.
Hoch oben auf dem Kienberg thront der Friedrichsrum.
Auf dem Kienberg angekommen, steigen wir aus und möchten den Friedrichsturm besteigen. Es ist alles so idyllisch und ruhig hier oben, dass man sofort abschalten kann. Der Friedrichsturm ist ein Gedenkturm zu Ehren des Herzogs Friedrich, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf Freudenstadt und Umgebung hat. Er ist von Mai bis Oktober geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.
Von unten gesehen, sieht er gar nicht so hoch aus. Von oben aber bietet er eine wunderschöne Aussicht bis hin zur Schwäbischen Alb.Über der Eingangstüre erkennt man das Gesicht von Herzog Friedrich.
Auf der ersten Aussichtsplattform bekomme ich schon leichte Schwindelanfälle, die mich jedoch nicht daran hindern noch höher hinaufzusteigen, der Aussicht wegen. Ganz oben kann ich aber leider die grandiose Aussicht nicht genießen, da mich meine Höhenangst packt und ich mit weichen Knien wieder schnell nach unten möchte. Schnell mache ich noch ein paar Fotos und dann geht es wieder abwärts Richtung Ausgang.
Wunderschön, oder? – Der Blick auf Freudenstadt.
Wir haben noch ein paar Minuten Zeit, bevor uns das Kurbähnle wieder zum Marktplatz fährt, und so erkunden wir noch den Rosenpark, der direkt am Turm zu finden ist. Weitere Informationen zum Rosenpark findet ihr hier.
Es geht wieder bergab zum Markplatz.Im Friedrichs gibt es sehr leckere warme und kalte Gerichte, in gemütlicher Atmosphäre mit herrlicher Aussicht.
Tipp! Wer mehr Zeit mitbringt, kann noch die 2,9km lange Wanderung durch den schönen Plenterwald machen. Der Rundweg beginnt direkt am Friedrichsturm.
Heute möchte ich euch ein weiteres Ausflugsziel in Stuttgart vorstellen und zwar den Sonnenhof, von dessen Existenz ich erst als Mama erfahren haben. Über den Sonnenhof liest man im Internet Positives wie auch Negatives und ich möchte euch heute meine Erfahrungen mitteilen.
Der Sonnenhof ist ein Erlebnisbauernhof am Rande von Stuttgart und ist meiner Meinung nach auf alle Fälle einen Besuch wert. Wer ein entspanntes Tagesausflugsziel sucht, ist hier goldrichtig. Schon wenn man von der Hauptstraße auf den Feldweg abbiegt, fühlt man sich wie auf dem Land. Nach einigen Metern sieht man auch schon die Rinder und andere Tiere auf der Weide, an deren Zaun zahlreiche Parkplätze zur Verfügung stehen. Kaum aus dem Auto gehüpft, können die Kinder schon die vielen Hühner, Enten, Alpakas und andere Tiere bestaunen, die auf der Weide grasen.
Dieses Rind lässt sich nicht aus der Ruhe bringen 🙂
Im Hof-Café hat man die Möglichkeit verschiedene Aktivitäten zu buchen, wie etwa Ponyreiten, Traktorfahrten oder Kaninchen streicheln. Die Preise sind dabei nicht die günstigsten, aber dafür kostet der Eintritt auf den Hof nichts. Eine Preisliste findet ihr hier. Hier gibt es auch leckeren Kaffee und Kuchen, Frühstück sowie warme Gerichte.
Geht man einmal um das Hof-Café herum, findet man einen Streichelzoo mit Ziegen (kostenfrei!), so wie einen Stall, wo Esel und Schweine hausen. Außerdem stehen überall Traktoren, die vor allem von Jungs begutachtet werden müssen. 🙂
Unser kleiner Mann ist ganz fasziniert von den großen Schweinen.
Geht man weiter, kommt man nun auf eine große Wiesenfläche, wo es so einiges zu entdecken gibt. Hier gibt es kleine Schäferwägen, in denen man spielen kann, eine Murmelbahn, man kann im Stroh toben, einen schönen Spielplatz, einen Bachlauf und für die Eltern ganz viel Platz um sich hinzusetzen und zu entspannen, während die Kinder die Gegend erkunden.
Hier geht es zur großen „Spielwiese“.Gibt es etwas schöneres als nackte Kinderfüßchen im Matsch?Der Wasserlauf mündet unten im Sand.
Für ältere Kinder gibt es einen Hochseilgarten und ein Riesentrampolin (beides kostenpflichtig), das wir aber noch nicht ausprobiert haben, da meine Kinder noch zu klein sind.
Links oben im Bild der Hochseilgarten und geradeaus eine von mehreren Murmelbahn.
Ab dem 1.September 2017 kann man im Blühenden Barock in Ludwigsburg wieder mehr als 600 verschiedene Kürbisarten bestaunen und verschiedene Kürbis-Leckereien kosten. Da ich am Wochenende keine Lust zu kochen hatte – muss ich ja schließlich jeden Tag – sind wir kurzerhand zum Mittagessen ins Blüba gefahren. Dieses Mal haben wir beim Krankenhaus geparkt und den hinteren Eingang (nur für Dauerkartenbesitzer!) benutzt, um schnellst möglich bei den Essensständen zu sein. Am schnellsten gelangt man durch den Sardischen Garten mit seiner Freiflugvolière zum Unteren Ostgarten, wo die Kürbisausstellung beginnt.
Der Sardische Garten – ein Muss beim Besuch des Blühenden BarocksWenig beeindruckt spaziert der Storch an uns vorbei.Unser kleiner Tierfreund hätte den Flamingos stundenlang zusehen können.
Die 150 m lange Freiflugvolière beherbergt neben Strochen auch Flamingos und andere Vogelarten, die man praktisch hautnah bestaunen kann. Danach geht man durch den etwa 30 m langen Posilippotunnel, der den Oberen Ostgarten mit dem Unteren Ostgarten verbindet.
Im Posilippotunnel gibt es auch überall etwas zu entdecken.
Die diesjährige Kürbisausstellung steht unter dem Motto „Das alte Rom“ und wir staunten wieder einmal, was die Künstler da auf die Beine gestellt haben. Unter den Kunstwerken entdeckten wir auch zwei Bekannte: Asterix und Oberlix. Unser kleiner Mann war von den vielen Kürbissen so angetan, dass er jeden Kürbis, der auf seinem Weg lag, anfassen musste.
Hier gibt’s leckere KürbisflammkuchenHier wird alles ganz genau begutachtet 🙂Hier steht Obelix neben seinem Hinkelsteinmmmmh …..
Wir fanden direkt in der Nähe von Oberlix einen Tisch und holten uns unser Mittagessen. Ich wählte Spaghetti mit Tomaten-Kürbissoße und dazu ein Kürbis-Schorle, das einfach köstlich erfrischend schmeckte.
Nach dem Essen durfte ein Besuch des Streichelzoos nicht fehlen und unsere „Ziegenflüsterin“ schaffte es wie jedes Mal, die Ziegen zu sich zu locken. 🙂
Das Zauberland ist ein Gelände rund um den Kinzigursprung mit mehreren Erlebnis- und Wanderpfaden, das Besucher aus ganz Deutschland anzieht und auch wir wollen heute das neugestaltete Zauberland erkunden.
Gleich neben dem Parkplatz gibt es die ersten Infos zur Umgebung.Der Infostand des Zauberlandes mit Wasserlauf
Parken kann man direkt vor dem Loßburger Freibad, dann sind es nur wenige Meter bis zum Info-Pavillon des Zauberlandes. Am Infostand angekommen, orientieren wir uns erst einmal, was neu ist und nehmen den etwa 2 km langen Rundweg. Am Anfang laufen wir an einem kleinen Bach entlang, der bei warmen Wetter zum Plantschen einlädt. Meine Tochter will sich sofort ihre Schuhe ausziehen und durch das Wasser stapfen. Ein paar Meter weiter sehen wir eine große Rutsche, die natürlich sofort erkundet werden will. Ich genieße derweil den herrlichen Duft der verschiedenen Pflanzen und Bäume, während die Kinder toben.
Na, eine Erfrischung gefällig?
Weiter den Weg entlang geht es vorbei an drei Wasserpumpen, die für nassen Spaß bei Groß und Klein sorgen. Anschließend überqueren wir eine kleine Brücke, unter der die Kinzig fließt und in den Wald hinein Richtung Kinzigsee, vorbei an moosbedeckten Steinen und Heidelbeersträuchern, wo uns Märchen von „Tante Tanne“ und „Fledermaus Fritz“ erwarten.
Kinzigsee
Am Kinzigsee kann man sich im „Lieblings Café“ bei Kaffee und Kuchen eine Pause gönnen, während die Kinder die Fische, Libellen und Enten bestaunen und in der aus Ästen und Stöcken gebauten Hütte spielen. Das Café ist mittwochs bis sonntags ab 11 Uhr geöffnet.
Hier kann man mit leckeren Kuchen, Flammkuchen und anderen Köstlichkeiten den Hunger stillen.Aus dieser Hütte waren die Kinder nicht mehr rauszubekommen 🙂
Etwas oberhalb des Sees kann man sehen, wo die Kinzig entspringt und geht man etwas weiter, findet man einen Niederseilgarten, wo sich Groß und Klein austoben können.
Hier entspringt die Kinzig.Der Kinziggeist bewacht sein Territorium. 🙂Eine wackelige Angelegenheit die nicht nur die Kleinen begeistert.
Nachdem wir alle Stationen des Niederseilgartens geschafft haben, gingen wir zurück den einmal Rundweg zurück zum Auto. Hier geht es dann noch vorbei an einer Ruheinsel bevor wir wieder am Info-Pavillon ankommen. Hier können die Kinder noch einmal ausgiebig plantschen. Unterhalb des Pavillons gibt es außerdem den Gehölzpfad, wo man ganz nach dem Motte „Der Wald als Klassenzimmer“, die heimische Flora kennenlernt. Die Kinder können hier verschiedene Bäume und Sträucher bestaunen und die Unterschiede kennenlernen.